“Bis zu 16.000 MBit/s!” sollen laut Provider-Website aus Ihrem DSL-Anschluss rauschen – doch gleicht der Datenstrom gefühlsmäßig eher einem müden Tröpfeln. Liefert der Anschluss tatsächlich die beworbene Geschwindigkeit?

Die aktuellen Übertragungsraten für den Download und Upload Ihres Anschlusses können Sie mit Hilfe der Webseite http://www.speedreport.de/dsl-geschwindigkeit ermitteln. Wählen Sie auf dieser Seite Ihren “Internetanbieter” sowie den “Anschluss” und klicken Sie auf “Speedtest starten”. Ein Skript lädt nun mehrere Testdateien von dieser Webseite herunter und sendet sie an den Server zurück. Aus der dafür benötigten Zeit ergibt sich die momentane Übertragungsgeschwindigkeit. Schließen Sie für den Test alle anderen Online-Anwendungen, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

Nennt Ihnen die Seite keine Ping-Dauer, verbietet Ihr Rechner die Antwort auf das von speedreport.de gesendete ICMP-Paket. Diese Einstellung ist häufig bei modernen Firewalls oder Routern zur Hackerabwehr aktiviert. Damit die Messung erfolgreich verläuft, müssen Sie dem Schutzprogramm mitteilen, dass es den Ping durchlässt. Das geschieht bei Software-Firewalls direkt über die Programmoberfläche, bei Routern hingegen über die Browser-Konfigurationsoberfläche.

Das Verfahren ist in allen Fällen ähnlich. Zum Beispiel rufen Sie beim W-LAN-Router Sinus 154 DSL – einem verbreiteten Modell – die Konfiguration im Browser auf. Dort klicken Sie auf “Sicherheit”, im folgenden Dialog auf “Firewall” und anschließend auf ”Hackerabwehr”. In dem folgenden Dialog deaktivieren Sie die Option “Abweisen von PING aus dem WAN”. Dann bestätigen Sie Einstellung mit “Speichern” und wiederholen den Test. Zur Sicherheit sollten Sie diese Option später wieder einschalten.

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