Windows-Defender konfigurieren
Der Windows-Defender übermittelt automatisch Daten an Microsoft. Doch welche genau? Und lässt sich dies verhindern oder einschränken?
Die Datenübermittlung kommt dem Microsoft SpyNet zugute. Das ist eine Anwendergemeinschaft, die aus der kollektiven Erfahrung heraus Hinweise zum Umgang mit verdächtigen Aktivitäten gibt. Wenn der Windows-Defender eine unbekannte Software erkennt, sendet er einen Bericht an Microsoft. Dieser enthält neben Dateiname, Größe, Datumsangaben und Hersteller auch gesammelte URLs zur Herkunft der Datei, Computerdaten wie IP-Adresse, Betriebssystem, Versionen und Browser sowie persönliche Informationen, etwa eingegebene Suchbegriffe oder Formulardaten. Standardmäßig meldet Windows-Defender Sie bei der Installationen automatisch als normales Mitglied beim SpyNet an. Doch Sie können selbst entscheiden, ob Sie daran aktiv teilnehmen und die Datenübermittlung an Microsoft zulassen wollen.
Zum Prüfen und Ändern Ihres SpyNet-Status öffnen Sie den Windows-Defender und klicken im Programm auf “Verlauf”. Die blau unterlegte Zeile zeigt den derzeitigen Stand an. Klicken Sie auf den Link “Einstellungen ändern”. Wenn Sie der Datensammlung nicht trauen, wählen Sie hier die Option “Microsoft SpyNet jetzt nicht beitreten” und klicken dann auf “Speichern”. In diesem Modus überträgt das Programm keine Daten nach außen. Wenn Sie hingegen “Als Premiummitglied beitreten”, schlägt Defender zusätzlich bei verdächtigen Aktivitäten von Programmen Alarm, die noch gar nicht analysiert wurden. In diesem Modus werden allerdings noch mehr Daten an Microsoft übermittelt.
Weitere Informationen zu den übertragenen Daten finden Sie hier.
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