Firefox arbeitet seit der Version 2.0 mit einer Mindestbreite für Tabs. Sind mehr Websites geöffnet, als die Tab-Leiste fasst, muss man über kleine Dreiecks-Schaltflächen durch die Register scrollen – das nervt so manchen Anwender.

Da viele Webseiten inzwischen einprägsame Favicons als Logo verwenden, ist die Anzeige des Titeltextes oft nicht mehr so wichtig – die Tabs könnten gut und gerne etwas schmaler sein. Praktisch: Die Mindestbreite können Sie in der Konfiguration des Browsers festlegen.

Dazu schreiben Sie in die Adresszeile “about:config” und drücken die Eingabetaste. Suchen Sie in der Liste den Wert “browser.tabs.tabMinWidth” und öffnen ihn per Doppelklick. Als neuen Wert geben Sie die gewünschte minimale Breite der Tabs in Pixel ein. Statt des Standardwertes “120″ genügen oft schon 40 bis 60 Pixel, um die Tabs noch gut anhand der Logos unterscheiden zu können. Bestätigen Sie den neuen Wert mit “OK”.

Außerdem bestimmen Sie mit der weiteren Einstellung “browser.tabs.tab­ClipWidth”, bis zu welcher minimalen Tabgröße auf jedem einzelnen Tab das Symbol zum Schließen vorhanden ist. Diesen Wert sollten Sie jedoch nicht ähnlich weit reduzieren, weil dadurch die Wahrscheinlichkeit deutlich ansteigt, versehentlich falsche Tabs zu schließen. Etwas geringere Werte von etwa 100 sind aber durchaus noch sinnvoll.

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