Ebay: Gesamtgebühren vorab berechnen
3-2-1 – Verlust: Angesichts der zahlreichen Gebühren auf der Auktionsplattform ist oft nur schwer zu ermitteln, welchen Preis eine Versteigerung erzielen muss, damit unter dem Strich überhaupt etwas für den Verkäufer übrig bleibt.
Die Gebührenstruktur bei eBay ist ziemlich unübersichtlich. Angefangen von der Startgebühr über Sonderplatzierungen, weitere Fotos und Optionen bis hin zur Verkaufsprovision fallen unterschiedliche Gebühren an. Darüberhinaus hängen die Kosten vom Angebotsformat und von der ausgewählten Kategorie ab. Und schließlich müssen Sie auch noch die Versandkosten berücksichtigen. Die Freeware “BayCalculator” hilft, in diesem Wust den Überblick zu behalten.
Erfassen Sie links im Programmfenster alle Einstellungen, die Sie bei eBay für Ihre Auktion vorgenommen oder geplant haben. In der Mitte können Sie sich anhand der Paketabmessungen eine Versandmethode vorschlagen lassen, aus allen DHL-Produkten selbst auswählen oder nach dem Anklicken der Option “Andere” rechts oben bei “Versandkosten für Käufer” den Preis eines anderen Paketdienstes eingeben. Ebenfalls rechts oben sehen Sie – stets automatisch aktualisiert – alle tatsächlich anfallenden Gebühren und Provisionen. Wenn Sie darunter noch einen “Einkaufspreis pro Artikel” eingeben, sehen Sie sofort den “Gewinn gesamt”.
Gerade wenn Sie gewerblich mehrere gleiche Artikel verkaufen, hilft das Programm, zu ermitteln, mit welchen Optionen Sie das beste Ergebnis erzielen. Zum Beispiel ist es bei Festpreisangeboten sinnvoller, neun statt zehn Artikel anzubieten, weil sich die Gebühren entsprechend staffeln. Bei Umsatzsteuerpflicht können Sie rechts oben auch gleich alle Beträge per Option “Netto” anzeigen lassen.
Über das Symbol “Nach Updates suchen” können Sie schnell ermitteln, ob es eine neue Programmversion gibt. Das ist wichtig, damit Sie bei möglichen Änderungen der eBay-Gebührenstruktur auch mit aktuellen Daten rechnen können.
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