eSATA für schnelle externe Festplatten an PCs nachrüsten
Für Backups und Multimedia-Archive mit Hunderten von Gigabytes können externe Festplatten gar nicht flott genug sein. USB 2.0 fängt da schnell an zu nerven und Firewire 800 ist rar und teuer – und zudem nicht bootfähig. Ideal eignet sich hingegen eSATA. Doch nur ausgewählte Mainboards führen einen entsprechenden Anschluss nach außen.
Es muss kein neues Board sein. Sogar Jahre alte Platinen brüsten sich mit SATA-Ports – nur eben intern. Um diese in externe Anschlüsse zu verwanden, braucht es nur ein Adapter-Slotblech. Fündig werden Sie zum Beispiel unter www.reichelt.de. Mit dem Suchbegriff “Bracket 10″ erscheint ein Slotblech, das bis zu zwei interne SATA-Anschlüsse in zwei eSATA-Ports verwandelt – zum Mager-Preis von zwei Euro.
Komplikationen sollten weder bei den aktuelleren Intel-Chipsätzen noch bei Nvidia- oder ATI/AMD-Plattformen auftreten. Im Einzelfall ist es jedoch sinnvoll, aufgrund der längeren Kabel zum externen Datenträger die darin befindliche Festplatte vom 3-GBit-Mode in den 1,5-GBit-Mode zu jumpern, (sofern es sich um eine 3-GBit-Platte handelt). Da bereits der 1,5-GBit-Mode für die Mechanik der Festplatte überdimensioniert ist, brauchen Sie keinen Leistungsabfall befürchten. Dafür erhöht sich die Kompatibilität zwischen Chipsatz und Festplatte, weil die Timings unkritischer verlaufen.
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