Das Kontextmenü “Senden an” lässt sich eigenen Anforderungen frei anpassen. Bei der Konfiguration haben Sie versehentlich den Systemeintrag “E-Mail-Empfänger” gelöscht. Was nun?

Die vordefinierten Systemeinträge starten spezielle Funktionen. Sie lassen sich nicht durch das Anlegen gleichnamiger Einträge im “Senden an”-Ordner regenerieren. So können Sie zwar den Ordner “Desktop” als Ziel definieren, ein Sendekommando über das Kontextmenü dorthin bewirkt aber nur, dass die Datei kopiert wird. Der Originaleintrag im “Senden an”-Menü richtet hingegen eine Verknüpfung ein.

Für die Systemeinträge sind spezielle leere Dateien zuständig, bei denen es lediglich auf die richtige Endung des Dateinamens ankommt. Zum Öffnen des Ordners “SendTo” geben Sie in der Adresszeile des Windows Explorers “%userprofile%” ein, drücken die Eingabetaste und wechseln in den Unterordner. Mit “Datei | Neu | Textdatei” erzeugen Sie eine leere Datei. Ändern Sie den Namen in eine beliebige Bezeichnung. Ausschlaggebend für die Funktion ist letztlich nur die Endung der Datei. Sie können sich aber auch an den Systemstandards in der Tabelle unten orientieren. Bestätigen Sie den Hinweis für das Umbenennen mit “Ja”. Achten Sie außerdem darauf, dass Windows keine zusätzliche Endung “.txt” mehr anhängt.

Systemstandard für “Senden an”
Desktop (Verknüpfung erstellen).desklink
E-Mail-Empfänger.mapimail
Eigene Dateien.mydocs
ZIP-komprimierten Ordner.ZFSendtoTarget

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