Bei vielen Anwendern läuft der PC viele Stunden am Tag. Arbeitsunterbrechungen verbringt er meist im Stand-by-Modus. Die Folge: Gerade auf Systemen mit wenig Arbeitsspeicher wie älteren Notebooks verstopfen nach und nach immer mehr Dateien das RAM, weil der benötigte Speicher beim Beenden nicht vollständig freigegeben wird. Der Rechner lahmt.

Normalerweise hält Windows die von einer Anwendung benötigten DLL-Dateien (Funktionsbibliotheken) auch nach dem Beenden des Programms im Hauptspeicher. Der Sinn dahinter: Ein erneuter Start des Programms verläuft etwas schneller. Doch die paar gesparten Sekunden sind nur sinnvoll, wenn Sie mit sehr vielen verschiedenen Applikationen im Wechsel arbeiten. Im Normalbetrieb verzichten Sie besser auf den frei gewordenen Arbeitsspeicher. Denn wenn Windows beginnt, Daten mangels Speicher auf die Festplatte auszulagern, ist Warten angesagt. Ausräumen können Sie den Arbeitsspeicher so:

Rufen Sie den Registry-Editor auf: Drücken Sie [Win]+[R], geben Sie “regedit” ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Im Programm navigieren Sie zum Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer “. Hier klicken Sie mit der rechten Maustaste in den rechten Fensterbereich und erzeugen mit “Neu | Zeichenfolge” den Eintrag “AlwaysUnloadDll”. Anschließend öffnen Sie ihn per Doppelklick und setzen seinen “Wert” auf “1″. Bestätigen Sie die Änderungen noch mit “OK”, schließen Sie dann die Registry und starten Sie den Rechner neu.
Hinweis: Um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, können Sie den Wert in der Registry jederzeit auf “0″ setzen oder ihn mit [Entf] komplett löschen.

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