Ihr Notebook wird immer empfindlicher, was die Arbeitsumgebung angeht. Damit es wenigstens ein paar Minuten durchhält, betreiben Sie es auf einem Metallgestell, unter das ein Ventilator ständig bläst.

Schrauben Sie Ihr Notebook vorsichtig auf und entfernen Sie den über die Zeit angesammelten Staub. Da die Vorgehensweise von Notebook zu Notebook verschieden ist, sollten Sie sich möglichst im Internet (repair4laptop.org) informieren, welche Schrauben in welcher Reihenfolge rausmüssen. Wenn Sie dann an der Lüftereinheit sind, lösen Sie auch noch die Schrauben, die Heatpipes, Kühlkörper sowie Lüfter halten. Wie im Bild zu sehen, verdichtet sich der angesaugte Staub mit der Zeit und bildet so eine undurchdringliche filzartige Barriere. In der Folge überhitzen CPU sowie GPU und bringen das System zum Absturz. Nehmen Sie das Filzpaket heraus. Mit etwas Druckluft aus der Dose pusten Sie Kühlrippen und Lüfterräder frei. Wollen Sie Ihrem Notebook noch etwas richtig Gutes tun, so entfernen Sie die Wärmeleitpads zwischen Kühlkörpern, CPU und GPU. Abgesehen davon, dass solche Pads eher isolieren, als einen sicheren Wärmetransport zu ermöglichen, sind sie viel zu dick und verhindern die direkte Auflage der Kühlkörper auf den Prozessoren. Tragen Sie hauchdünn Wärmeleitpaste auf. Da die Paste nur die mikroskopisch kleinen Unebenheiten zwischen den Auflageflächen ausfüllen soll, ist hauchdünn gerade richtig. Bauen Sie das Notebook nun in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, ist Hitze kein Problem mehr.

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