Ihr PC nervt mit unkontrollierten Abstürzen. Besonders beim Wechsel von Programmen wie etwa von einer anspruchslosen Textverarbeitung zur leistungshungrigen Bildverarbeitung ist ein Neustart inzwischen üblich.

Hinter den Systemabstürzen steckt ein Kühlungsproblem – wahrscheinlich haben Sie es mit den Stromspar-Einstellungen etwas übertrieben. Bei Intel-Core-2-Duo-Boards verzichten die Hersteller auf eine aktive Kühlung von Bauelementen und setzen stattdessen auf eine ausreichende Luftzufuhr durch den CPU-Kühler. Der ist in der Regel so groß, dass er auch die Kühlkörper der rings um den Prozessor angesiedelten Peripherie-Bausteine wie Northbridge und vor allem auch die Spannungsregler mit Kühlluft versorgt. Zum Energiesparen und zur Geräuschminderung lässt sich die Drehzahl dieses Lüfters im BIOS ändern. Ist sie zu niedrig gewählt, so reicht die Luftzirkulation nicht aus, um die umliegenden Kühler ausreichend zu versorgen. Das führt zu einer gefährlichen Überhitzung der Spannungswandler. Und das wiederum greift die Regel-Kondensatoren an und führt auf Dauer zu irreparablen Schäden – am Ende bleibt nur noch der Mainboard-Tausch.

Um die geringstmögliche Drehzahl für Ihr System zu finden, lassen Sie den Rechner unter hoher Belastung laufen – beispielsweise mit dem Benchmark 3DMark. Stürzt das System ab, erhöhen Sie die Lüfterdrehzahl im BIOS: Regeln Sie schrittweise von “niedrig” auf eine höhere Stufe, bis der PC stabil läuft.

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