Windows 7 hat zahlreiche Schriftarten an Bord – trotzdem reichen diese manchen Anwendern nicht aus. Leider fehlt auf den ersten Blick im Fontordner ein Befehl zum Installieren weiterer Schriftarten.

Zum Konfigurieren der Fonts klicken Sie in der Systemsteuerung auf “Darstellung und Anpassung” und anschließend auf “Schriftarten”. In der Symbolansicht zeigt jeder Eintrag bereits eine Minivorschau auf die enthaltene Schrift an.
Zum Installieren neuer Schriftarten stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Grundsätzlich genügt es, die neue Schriftdatei in den Ordner “C:\Windows\Fonts” zu kopieren. Der Nachteil dieser Methode ist, dass in Anwendungen später nur der Dateiname, nicht aber der Fontname angezeigt wird. Daher ist es besser, eine der folgenden Vorgehensweisen zu wählen: Öffnen Sie den Ordner mit der gewünschten Schriftdatei im Windows Explorer. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateieintrag und wählen Sie den Kontextbefehl “Installieren”. Auch im Vorschaufenster der Schriftart, das sich nach einem Doppelklick darauf öffnet, gibt es eine Schaltfläche “Installieren”. Ein Klick auf diese bindet die Schrift ins System ein. Alternativ öffnen Sie wie beschrieben den Schriftartenordner und drücken die [Alt]Taste. Daraufhin blendet Windows die Menüzeile des Explorers ein. Im “Datei”Menü klicken Sie auf “Neue Schrift” installieren, navigieren zum Speicher des neuen Fonts und öffnen die Datei.
Über den Ordner “Fonts” können Sie Schriften auch deinstallieren, etwa über den Kontextmenübefehl “Löschen”. Ausnahmen bilden die systemrelevanten Schriften. Aktuelle Rechner sind aber so potent, dass Sie auch bei sehr vielen installierten Schriften keine Beeinträchtigung der Systemleistung befürchten müssen.
Wenn Sie lediglich die Zahl der in Auswahllisten angezeigten Fonts reduzieren wollen, können Sie nicht benutzte Schriften einfach deaktivieren. Diese verbleiben dann zwar im System, lassen sich aber nicht mehr verwenden. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen den Kontextbefehl “Ausblenden”. Später können Sie den Font an gleicher Stelle mit dem Kontextbefehl “Einblenden” wieder regulär aktivieren. Leider halten sich nur die WindowsKomponenten selbst zuverlässig an diese Vorgabe. Microsoft Office 2010 zum Beispiel zeigt weiterhin alle Fonts an.

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