Ihr Notebook hat zu wenig Power? Ein CPU-Upgrade ist eine simple, preiswerte und überraschend einfache Lösung

Läuft das Notebook nicht mehr wie es soll, spielt man schnell mit dem Gedanken, sich ein neues anzuschaffen. Doch das kann teuer werden.Schließlich kostet ein ordentliches Gerät derzeit ab 500 Euro. Eine günstigere Lösung ist es, das alte Notebook zu tunen, etwa durch ein CPU-Upgrade: Wenn Ihr Laptop – wie im Beispiel das Lenovo 3000 N200 – noch mit einer Single-Core-Celeron-CPU läuft, kann sich die Leistung mit der kräftigeren CPU sogar vervierfachen! Und das mit nur 30 Minuten Bastelaufwand

Da die CPUs für etablierte Plattformen schon lange auf dem Markt sind, ist der Preis mittlerweile ein kleineres Problem als die Beschaffung. Einen neuen Prozessor, etwa einen Intel Core 2 Duo T7500, bekommen Sie schon ab 100 Euro, ein T7700 schlägt noch mit über 200 Euro zu Buche. Theoretisch sollten auch neuere CPUs der Serie – etwa der T8300 oder der T9500 – auf dem Intel-965GM-Chipsatz laufen. Da hier jedoch schon Inkompatibilitäten mit einer “Thermal-Diode” in den Chipsätzen der Hersteller vermeldet wurden, sind diese mit Vorsicht zu genießen. Mit der Abwärme gibt es keine Probleme, denn die liegt bei allen bisher genannten CPUs unter 35 Watt TDP (Thermal Design Power). Eine Ausnahme bildet hier der Intel Core 2 Extreme X9000, der maximal 44 Watt TDP verschlingt, dieser würde einen leistungsfähigeren Lüfter brauchen – eignet sich also nicht für unser Tuning.

Wer noch ein Gerät mit Restgarantie besitzt, sollte zudem bedenken, dass diese bei einem Upgrade verfällt. Das Risiko ist bei vorsichtigem Handeln zwar überschaubar, liegt aber bei Ihnen. Wenn Sie schon dabei sind, das Notebook aufzuschrauben, bietet es sich an, gleich noch neuen Arbeitsspeicher zu verbauen. Zu empfehlen sind zweimal 2 GByte: Die gibt es derzeit ab 80 Euro – eine lohnende Investition.

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