Zwar ist die Grafikchipschmiede Nvidia geradezu vorbildlich darum bemüht, ihren Desktop-Grafikprozessoren mit stets aktualisierten Treibern mehr 3D-Power zu verleihen, Notebook-Besitzern nützt dies jedoch nichts. Sie sind darauf angewiesen, dass der Notebook-Hersteller den neuen Grafiktreiber in Form einer sogenannten INF-Datei entsprechend seiner Plattform anpasst. Je nach Hersteller kann das aber lange dauern – es sei denn, man macht es einfach selbst.

Keine Angst, Sie müssen keine Systemdateien umeditieren, denn dass hat bereits ein Mitglied der Seite www.forum-3dcenter.org erledigt. Klicken Sie dort unter “Hardware-Hilfe Foren” auf den Eintrag “mobile Geräte” und darin auf das erste Thema “Wichtig: Detonatoren für GeForce-Go-Chips”. Hier finden Sie bereits modifizierte INF-Dateien von sämtlichen Forceware-Grafiktreibern für Windows 2000/XP und Vista.

Zur Vorgehensweise: Als Erstes laden Sie sich den aktuellen Desktop-Grafiktreiber (und nicht den Mobil-Treiber!) unter www.nvidia.de herunter und dazu die passende modifizierte INF-Datei von der genannten Seite.

Vor der Installation des neuen Treibers muss erst der alte deinstalliert werden. Am schnellsten geht das über “Systemsteuerung/Software”. Dort entfernen Sie den Grafiktreiber komplett. Nach dieser Aktion können Sie das Setup des neuen offiziellen Treibers starten. Dabei werden in der Regel die Treiberdateien nach C:\Nvidia\Win2KXP\Versionsnummer entpackt. Nach dem Dekomprimieren der Datei brechen Sie die weitere Installation zunächst ab. Nun nehmen Sie die modifizierte INF-Datei und überschreiben damit die gleichlautende Datei in dem Ordner mit den entpackten Treiberdateien. Zu guter Letzt starten Sie die setup.exe aus dem Installationsordner des Grafiktreibers – und voila, Ihr Grafikchip verfügt wieder über den aktuellsten Treiber.

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