Standardmäßig zeigt der Windows Explorer in der Detailansicht die Größe aller einzelnen Dateien an, informiert jedoch nicht über die Gesamtgröße der gezeigten Ordner. Um Speicherfresser besser zu finden, soll das Programm diese Werte direkt darstellen.

Die Open-Source-Erweiterung Folder Size für den Windows Explorer rüstet die Anzeige der Ordnergröße nach. Das Tool integriert sich in den Explorer, scannt im laufenden Betrieb die Größe der Ordner und zeigt den Wert in einer separaten Spalte an.

Nach der Installation ist die zusätzliche Spalte im Windows Explorer verfügbar, wird aber noch nicht angezeigt. Öffnen Sie einen beliebigen Ordner mit dem Windows Explorer in der Detailansicht. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spaltenköpfe im rechten Teil des Fensters und öffnen den neuen Kontextbefehl “Grösse” (nicht mit “Größe” verwechseln). Nun können Sie die alte Größenspalte durch die neue Variante ersetzen. Dazu klicken Sie wieder mit der rechten Maustaste auf die Spaltenköpfe und deaktivieren den Eintrag “Größe”. Jetzt ziehen Sie die neue Spalte per Drag & Drop an die gewünschte Position und passen gegebenenfalls noch die Spaltenbreiten an. Wenn das Tool noch mit der Analyse der Ordnergrößen beschäftigt ist, sehen Sie zunächst einen vorläufigen Wert mit einem nachgestellten Pluszeichen.

Wenn Sie diese Funktion für alle Ordner aktivieren möchten, öffnen Sie “Extras | Ordneroptionen” und wechseln zum Register “Ansicht”. Im Bereich Ordneransicht klicken Sie auf die Schaltfläche “Wie aktueller Ordner”. Dabei werden auch alle anderen Einstellungen der Ansicht vereinheitlicht.

Hinweis: Das Tool arbeitet ständig im Hintergrund, um die Größeninformationen aller Ordner aktuell zu halten. Zum Unterbrechen dieser Aktivität konfigurieren Sie das Tool in der Systemsteuerung über das Symbol “Folder Size”. Dazu klicken Sie im Register “Dienst” auf “Anhalten”. Später können Sie mit “Fortsetzen” die Überwachung der Ordnergrößen wieder aufnehmen.

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