ATI-Grafikkarten der Radeon-HD-Serie machen Stress wenn sie Bilder auf einem HD-Fernseher darstellen sollen. Diese wirken unscharf und verwaschen. Abhilfe schafft ein Treiberupdate.

Aktuelle ATI-Grafikkarten der Radeon-HD-Serie sind nicht nur leistungsfähiger als ihre Vorgängermodelle – ihre Treiber arbeiten auch mit anderen Voreinstellungen. Während Ausgaben zu Fernsehern von früheren Versionen 1:1 durchgeschleust wurden, vollführen aktuelle Treiber einen obligatorischen Underscan. Das heißt, dass das Bild um einen gewissen Prozentsatz heruntergerechnet wird. Das TV rechnet das Bild seinerseits wieder hoch. Diese Signalmanipulation seitens der ATI-Treiber ist insbesondere für versierte Nutzer eine Falle. Denn sie wissen aus Erfahrung, dass der Grund für Darstellungsprobleme bei der TVAusgabe bisher immer die Fernsehgeräte waren – und versuchen nun am TV zu schrauben. Mittlerweile haben die Fernsehhersteller aber begriffen, dass es bei PC-Signalen mehr als bei TV-Bildern auf die Einhaltung korrekter Seitenverhältnisse ankommt und entsprechende Darstellungsmodi implementiert. So verzichten Philips-TVs im “PCModus ” weitgehend auf Bildverbesserungstechniken. Um zu verhindern, dass Ihr neuer PC das Bild verschlechtert, müssen Sie den aktuellen ATI-Treiber inklusive des “Catalyst Control Centers” (CCC) von der AMD-Homepage herunterladen. Installieren Sie die Treiber und starten Sie das CCC. Wählen Sie “Grafik | Desktop und Anzeigen “. Klicken Sie mit der rechten Maustaste unten auf das kleine Monitorsymbol und dann auf “Konfigurieren”. Im Fenster wählen Sie den Reiter “Skalierungsoptionen”. Schieben Sie den Regler auf 0 Prozent, so wird das Bild 1:1 an das TV übertragen.

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