Gestörte WLAN-Verbindung reparieren
Nach einigen Tagen korrekter Funktion bricht plötzlich die WLAN-Verbindung des angeschlossenen Notebooks zusammen. Das Problem lässt sich nur über einen Router-Neustart beheben – die Reparaturfunktion von Windows ist machtlos.
Das Problem entsteht durch die dynamische Vergabe der IP-Adressen (Internet Protocol) über DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol). Sie können es vermeiden, indem Sie im Router eine feste IPAdresse für das Notebook in Ihrem lokalen Netzwerk vergeben.
Starten Sie zuerst den Router neu, damit die Netzwerkverbindung wieder funktioniert, und schalten Sie danach alle beteiligten Rechner im Netzwerk ein. Dann melden Sie sich über den Browser an der Administrationsoberfläche des Routers an. Wenn Sie beispielsweise einen Speedport W502 nutzen, wählen Sie den Befehl “Netzwerk | NAT & Portregeln” und klicken dann auf “PCs übernehmen und freigeben”. Dort sehen Sie die aktuelle Zuordnung der internen IPAdressen zu den einzelnen Rechnern. Klicken Sie für die jeweiligen Rechner auf “Übern.”, um diese Zuordnung fest zu speichern. Andere Modelle besitzen eine ähnliche Funktion zur festen Vergabe der IP-Adressen im Netzwerk. Damit ist das Problem grundsätzlich bereits behoben.
Sie sollten auch auf Seite der im Netzwerk verbundenen Rechner die feste Zuordnung vorzunehmen. Dazu klicken Sie bei dem jeweiligen Gerät in der Systemsteuerung doppelt auf “Netzwerkverbindungen “. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf “Drahtlosnetzwerkverbindung” und wählen Sie den Kontextbefehl “Eigenschaften “. Im gleichnamigen Dialog suchen Sie im Register “Netzwerk” unter “Diese Verbindung verwendet folgende Elemente” den Eintrag für das “Internetprotokoll (TCP/ IP)”. Markieren Sie ihn und klicken Sie auf “Eigenschaften”. Ändern Sie im folgenden Fenster die Einstellung auf “Folgende IPAdresse verwenden”. Hinter “IP-Adresse” tragen Sie jetzt die jeweils im Router festgelegte Adresse ein, zum Beispiel “192.168.2.100″. Die “Subnetzmaske” sollte stets “255.255.255.0″ sein.
Als “Standardgateway” verwenden Sie erneut die Einstellung des Routers, beispielsweise “192.168.2.1″. Wichtig ist außerdem noch die richtige Adresse für “Bevorzugter DNS-Server”. Dieser Server sorgt für die Namensauflösung der Domänen, also die Umwandlung von www-Adressen in die numerischen IP-Adressen der Server. Alle benötigten Werte können Sie in den Konfigura tionsdialogen des Routers nachsehen. Bestätigen Sie die Einstellungen schließlich mit “OK” und prüfen Sie den Internetzugriff.
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