Eines Ihrer Skripte soll auf Systemordner zugreifen. Unter Vista und Windows 7 funktioniert das nicht, weil das Skript keine passenden Rechte hat. Auch ein Start als Administrator ist nicht möglich, weil der Befehl “Ausführen als” im Kontextmenü fehlt.

Rüsten Sie den Befehl für das Kontextmenü von VBS-Dateien nach: Rufen Sie Regedit auf und gehen Sie zu “HKEY_CLASSES_ROOT\VBSFile\Shell”. Klicken Sie in den rechten Teil des Fensters und erzeugen Sie dann mit “Bearbeiten | Neu | Schlüssel” den Eintrag “runas”. Darunter legen Sie den Schlüssel “command” an. Markieren Sie links den neuen Unterschlüssel und klicken Sie rechts doppelt auf “Standard”. Dann geben Sie

C:\Windows\system32\WScript.exe "%1" %*

ein und drücken die Eingabetaste. Öffnen Sie “Bearbeiten | Neu | Zeichenfolge” und nennen Sie diese “IsolatedCommand”. Weisen Sie ihr den Wert

C:\Windows\system32\WScript.exe "%1" %*

zu. Nach dem Schließen der Registry steht bei VBS-Dateien nun zusätzlich der Befehl “Als Administrator ausführen” im Kontextmenü. Ist dieser Befehl für einen Dateityp definiert, können Sie ihn auch von selbst geschriebenen Skripten aus ausführen. Legen Sie dazu eine Datei mit folgendem Inhalt an:

Set objShell = CreateObject("Shell.Application")
Set objFolder = objShell.Namespace("C:\")
Set objFolderItem = objFolder.ParseName("beispiel.vbs")
objFolderItem.InvokeVerb "runas"

Speichern Sie die Datei als “adminstart.vbs”. Künftig genügt ein Doppelklick darauf, um das gewünschte Skript “beispiel.vbs” mit erweiterten Rechten zu starten – Sie sparen sich den Weg über das Menü.

Hinweis: Die Sicherheit bleibt erhalten, da das Skript nur dem Befehlsaufruf dient. Windows fordert zusätzlich per Benutzerkontensteuerung zur Eingabe des Administrator-Kennwortes auf, bevor es das Skript tatsächlich ausführt.

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