Windows 7 Powershell Tutorial
So lösen Sie komplexe Aufgaben mit der neuen PowerShell in Windows 7. Unser Tutorial zeigt Beispiele und gibt detaillierte Anleitung
Das neuartige Kommandozeilen-Werkzeug Powershell hatte Microsoft bereits für Vista vorgesehen. Letztlich war das Tool aber nur als kostenloser Download zum Nachrüsten erhältlich. Erst in Windows 7 ist die inzwischen verbesserte Version 2.0 integraler Bestandteil. Die alte Eingabeaufforderung aus Windows XP existiert zwar weiterhin, doch lohnt sich der Einsatz nicht mehr. Die Powershell kann alles besser: Sie bietet erheblich mehr Möglichkeiten und ist sogar in der Lage, komplexe Aufgaben mit verketteten Befehlen zu erledigen
Neues Konzept verstehen
Zum Aufruf der Powershell navigieren Sie im Startmenü zu “Alle Programme | Zubehör | Windows PowerShell” oder tippen “powershell” in die Suchzeile ein. Das Ergebnisfenster zeigt drei Objekte an: “powershell” startet die direkte Befehlsumgebung, “Windows PowerShell ISE” eine einfache grafische Oberfläche, die vor allem bei der Entwicklung von Skripten hilft. Als drittes Element sind noch Module verfügbar. Verwenden Sie zum Einstieg die übersichtliche grafische Variante. Für den wiederholten Einsatz empfiehlt es sich, einen schnellen Zugriff auf die PowerShell einzurichten. Dazu legen Sie entweder eine Verknüpfung an, oder Sie klicken mit der rechten Maustaste auf das Programm und wählen dann den Kontextbefehl “Dieses Programm an Taskleiste anheften”.
Im Gegensatz zur alten Eingabeaufforderung arbeitet die Powershell durchgängig objektorientiert; sie basiert auf den Objekten des Microsoft .NET-Frameworks. Weiterer Vorteil neben dem erweiterten Funktions umfang: Der Zugriff auf Objekte erfolgt einheitlich. An die Stelle der bisherigen DOS-Befehle treten jetzt sogenannte Cmdlets (sprich “Commandlets”), die Sie mit dem Pipe-Zeichen “|” innerhalb einer Zeile verketten können. Damit verarbeitet ein Cmdlet die Ausgabe des vorangehenden und macht somit eine kompakte Formulierung komplexer Aufgaben möglich.
Neue Kommando-Syntax beachten
Das Fenster der Powershell ISE gliedert sich in Skript-, Ausgabe- und Befehlsbereich. Die Bereiche aktivieren Sie per Mausklick oder über das Menü “Anzeigen”. Mithilfe des “Datei”-Dialogs können Sie Skripte speichern, laden und im Menü “Debug” schrittweise ausführen.
Starten Sie an der Kommandozeile im Befehlsbereich. Der Prompt der Powershell zeigt wie gewohnt den aktuellen Pfad. Die Namen der als Cmdlets vordefinierten Befehle folgen der Struktur Verb-Substantiv. Zum Wechsel in ein anderes Verzeichnis dient zum Beispiel das Cmdlet “Set-Location” mit dem Pfad als Argument. Den Inhalt eines Ordners zeigt “Get-Childitem”. Eine Übersicht der vorhandenen Befehle erhalten Sie mit “Get-Command”.
Einige gewohnte DOS-Kommandos lassen sich weiterhin verwenden – für den Verzeichniswechsel funktioniert etwa auch “cd” (change directrory). Zumindest ihr Aufruf ist noch möglich, denn unter der Haube hat Microsoft alle Befehle neu definiert. Dafür sorgt eine Zuordnung von Alias-Begriffen, die bei Eingabe des Kürzels das jetzt entsprechende Cmdlet aufrufen. Eine Liste der definierten Alias-Begriffe liefert die Eingabe von “Get-Alias”. Beim Einsatz der alten Befehle müssen Sie aber beachten, dass gewohnte Parameter meist nicht mehr funktionieren, da für die Cmdlets eine geänderte Syntax definiert wurde. Die richtige Schreibweise und alle möglichen Parameter erfahren Sie in der Hilfe zum jeweiligen Cmdlet, zum Beispiel mit “Get-Help Get-Childitem “. Als Argument verwenden Sie den Befehl, zu dem Sie Hilfe benötigen. Das gezeigte Beispiel liefert die Hilfe zu “Get- Childitem”, dem Cmdlet zum guten alten Directory-Befehl “dir”
Hinweis: In der grafischen Oberfläche erreichen Sie mit der Taste [F1] jederzeit Hilfe, entweder allgemein oder kontextsensitiv zur aktuellen Eingabe.
Kommandos verknüpfen
Ein einfaches Beispiel zum Auflisten eines Ordnerinhalts verdeutlicht, wie das Konzept der Cmdlets die vom alten DOS-Befehl “dir” bekannte Funktionalität in wenigen Schritten erweitert. Eine typische Aufgabe besteht darin, unter den in einem Ordner enthaltenen Dateien Objekte zu finden, die bestimmte Eigenschaften erfüllen. Zum Beispiel suchen Sie die fünf größten MP3-Dateien in einem Verzeichnis. In der Powershell erledigen Sie diese Aufgabe rasch durch ein paar verkettete Kommandos. Tippen Sie dazu
Get-Childitem -recurse -include *.Mp3 Sort-Object length -descending Select-Object -first 5
ein. Dieses Kommando ermittelt zunächst rekursiv über alle Unterordner die enthaltenen MP3-Dateien und gibt sie als Objekt weiter. Der zweite Schritt sortiert die Liste absteigend nach der Größe, während der dritte Schritt schließlich die ersten fünf Elemente davon auswählt
Weitere Beispiele, wie Sie gängige Aufgaben mit den Cmdlets der PowerShell ausführen, finden Sie unter www.microsoft.com/germany/technet/scriptcenter/topics/msh/cmdlets/index.mspx.
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Na, ein Tutorial ist das ja nicht gerade.
stell ir vor bmw baut ein neues modell und alle schalter hebel lenkrad reifen wären total anders aufgebaut positioniert und würden anders heissen.
Dann musst du nur noch jedesmal einen neuen Führerschein machen und schon kannst du wieder auto fahren..
bis zum Tanken denn das ist dann auch total anders und musst du neu lernen …
I could watch Schindler’s List and still be happy after rdeanig this.
m7CjFx srdqeliqwxcu